Update: Heidelberg

Wir sind schon hinter Heidelberg. Der Zug rollt unaufhaltsam auf das Ende der Fahrt zu.

Freitag, der 19.Oktober

Heute ging es mal wieder früh aus den Federn,

Weil wir schon um 9 Uhr die Zimmer räumen mussten.
Ein paar bleiben noch in der Villa Serena doch die meisten gingen zum Piazza del Popolo und zum Park Villa Borghese, um dort Kettcar zu fahren.

Das Kettcar fahren erwieß sich als ein weiteres Highlight. Auf der Fahrt durfte natürlich nicht die Kölnflagge und epische Musik fehlen. Nach einer Stunde rasantem Rumfahren mussten wir die Kettcars leider wieder abgeben.

Völlig erschöpft und durchgeschwitzt ging es nun zum Einkauf für die Zugfahrt. Nach langem Diskutieren und überlegen hatte jedes Abteil seinen Einkaufswagen reichlich gefüllt und ihr Budget ausgeschöpft.
Um die Spendengelder vollkommen aufzubrauchen, bekam jeder noch eine letzte Kugel Eis aus Rom.

Eigentlich war alles zeitlich gut durchdacht, sodass wir nach Plan pünktlich von der Villa Serena aus in den Reisebus hätten steigen können. Aber da die Straßen Roms mal wieder voller als die Blasen einiger von uns war, dauerte es eine Ewigkeit bis der Bus auch mal zur Haltestelle kam. Die größte Sorge war aber nicht, dass wir den Reisebus verpassen könnten, sondern viel mehr, dass nicht genug Zeit zum Familien Pizza bestellen übrig war, die als Lunchpakete für die Zugfahrt mit eingeplant waren.

Im Endeffekt vollbrachten wir eine Punktlandung und schafften es noch in den Reisebus. Nach kurzer Fahrt kamen wir am Bahnhof Roma Ostiense an und mussten dort noch etwa 2 Stunden warten, bis endlich unser Zug Alpha auf unser Gleis einfuhr.

Die Fahrt im Zug gestaltete sich äußerst entspannt, vor allem da der Plan mit den Pizzen noch aufging- dank der 4 Mädels die den ganzen Tag in der Unterkunft blieben. Es wurde viel gelacht, gelesen und Filme geguckt.

Zum Abschluss als nur noch Benedikt, Anika, Chantal, Sarah, Espen Jan und Tobias wach waren würden alle die bereits schlafen gegangen sind noch angemalt, was sich als großer Spaß erwieß. Ein schöner letzter Tag in Rom geht somit zu Ende. Und wenn morgen alle bis auf Jan und Tobias (da sie die Nacht durchmachen und gerade den Blog schreiben), aufwachen und sich in Deutschland wieder finden ist auch die Romwallfshrt 2018 vorbei.
Eins kann man aber am letzten Abend noch lernen: Das Abteil aus Flittard schläft wirklich FELSENFEST!

Es war eine schöne und unvergessliche Zeit in Rom mit vielen tollen Erfahrungen und Erlebnisse, an die wohl jeder in Zukunft noch gerne zurück denkt…
Ein Artikel von: Tobias und Jancof

Am fünften tage auferstanden

Am heutig morgen früh am Tage

Viel zu früh, keine Frage

Spürten wir die schlechte Lage

Unserer Unterkunft

 

Nach 90 Minuten kamen wir an

Stellten uns an die Warteschlange dran

Und gingen durch den Gang

Der ins Colosseum führte.

 

Wir bestaunten den römischen Bau

Studierten alles ganz genau

Der Audio-Guide machte uns schlau

Und später gingen wir ins Forum Romanum

 

Danach fuhren wir mit großem Interesse

Zu St. Paul vor den Mauern in die Messe

Schön gestaltet und mit Raffinesse

Danach fuhren wir in eine Pizzeria

 

Als Abschluss aßen wir zusammen

Die Woche ist sehr schnell vergangen

Aber….

Wir haben alle dies verlangen

Morgen noch mal was zu erleben

 

Es grüßen die vier Barden – Benedikt,  Gereon, Stefan,  Paul

 

 

 

Das Sabinische Wunder- kam, sah und flirtete

Unser Tag startete früher als der frühe Tag gestern. Um 7:15 mussten wir den Bus nehmen, um pünktlich bei der Papstaudienz anzukommen. Unsere Gruppe füllte den Bus so aus, dass andere Pilgergruppen, die näher am Petersdom wohnten, keine Chance mehr hatten rein zu kommen. Wir winkten ihnen im vorbeifahren mit unseren Wallfahrtsschals zu.
Angekommen am Petersdom rannte Tobi los, um sich einen Kaffee in der Kaffebud zu holen. Während zahllose Gruppen vorbei liefen warteten wir also. Und dann fiel unserem Diakon  Benedikt (der sich im Zug schon bestens mit seinen hauptamtlichen  Kollegen über theologische Fragen ausgetauscht hatte) noch ein, dass er Kaugummi brauchte, um es Sarah zu geben, die nicht lang genug Zähne geputzt hatte. Nach einer Stunde Einkäufen waren alle fertig für Francesco.
Vor dem Petersplatz erwartete uns eine lange Schlange derer, die genug gefrühstückt und Zähne geputzt hatten.
Wir stellten uns an. Schon in den Tagen davor hatte Sabine ein unerwartetes Talent dafür entwickelt in einer Sekunde am Ende der Gruppe zu sein und dann wie aus dem Nichts ganz vorne in der Gruppe aufzutauchen. Dies war am Vortag so außergewöhnlich gewesen, dass wir bereits eine Vision von Sabine hatten wie sie, die Köln-Fahne wehend vorweg lief und uns an den Schlangen vorbei auf den Platz führte.
Vorbei an der ersten Kontrolle geschah das Wunder. Sabine stand am Rand der Gruppe. Noch gefühlte 500 Menschen vor uns. Sabine schaute einen Sicherheitsbeamten an, er schaute zurück. Die Luft knisterte. Sabine zwinkerte und wurde herangerufen. „Group?“ „Yes sir!“ Und ein Seitentor wurde extra für uns geöffnet. Wir liefen winkend an den anderen Gruppen vorbei und fühlten uns wie der Papst so sehr wurden wir angestarrt. Sabine trugen wir ab da in einer Sänfte, um ihr huldigen zu können. Bei all dem Trubel um ihre Person vergaß sie leider ihre Nummer mit dem feschen Italiener in heißer Uniform zu tauschen. Nach unsere VIP-Behandlung wurde der Durchgang für das gemeine Volk wieder gesperrt.
Dank der Sonderbehandlung hatten wir optimale Plätze ganz vorne auf dem Petersplatz.
In der Vorbereitung auf die Audienz schrieben wir uns die Finger wund mit 215 Postkarten an unsere Sponsoren.
Der Papst fuhr mit seinem Papamobil ein und wir schwenkten unsere Köln-Fahne und schrien jedes mal, als wir als Kölner Wallfahrer genannt wurden, so laut, dass es bis zur Engelsburg und zurück schallte.
Nach der Audienz war die Gruppe zu schnell für die senilen Leiter. Obwohl diese nur versuchten  bei der Schweizer Garde nach einem Ort zur Entlehrung ihrer Blase zu fragen. Als wir wieder vereint waren, machten wir uns auf den Weg zum Pantheon. Auf dem Weg überfielen wir einen Pizza-Bürger-Laden. Chantal schaffte es in diesem Zusammenhang ihr weißes T-Shirt mit einem individuellen Pizzafleck zu verschönern.

Auf dem weiteren Weg trafen wir Michael Jackson. Das sehr echte Double wurde genauso gefeiert wie der Papst und entgegen den Willen einiger wurde der Ruf nach einem Selfie laut. Nach einem Eis in der Eisdiele mit 150 Sorten trennte sich unsere Gruppe- die Meinungen über die Anzahl zu besuchender Kirchen schien eine unüberbrückbare Diskrepanz darzustellen. Bis dahin war zwar an dem Tag noch keine Kirche besucht worden, aber die Zähne klapperten bereits vor Angst im Hinblick auf weitere Kirchenbesuche. So machte sich eine Gruppe auf zum shoppen- inklusive Kleidernotfall, weil die Wahl zwischen zwei Kleidern nicht leicht fallen wollte. Eine andere Gruppe verbrachte die meiste Zeit auf der spanischen Treppe und beobachtete unschuldige Passanten in der Hoffnung vielleicht doch eine Straftat aufklären zu können. Und die dritten gingen in eine Kirche.

Außerdem wurde unsere Köln-Fahne von Pater Tobi im Trevibrunnen getauft. Umringt von einer Schar neugieriger Touristen, die daraufhin mit heiligem Wasser der nassen Fahne gesprengt wurden. Und das irgendwie so mittelmäßig fanden.
Die Gruppe vereinte sich wieder an der spanischen Treppe. Eine Meuterei bahnte sich an, als die Teilnehmer entgegen der Ansage der Leiter nicht unten links, sondern oben rechts an der spanischen Treppe warteten.
Hinauf ging es. Chantal und Anika sangen leise vor sich hin Et Spanien Leed, aber niemand stimmte ein.

Sabine, Jan und Tobi beteten derweil den Rosenkranz- solange bis ihnen einfiel, dass sie vergessen hatten zu Prada zu gehen und mit Paulina wieder runter rannten. Dort angekommen viel ihnen dann aber doch auf, dass das Taschengeld zu wenig war.
Im Sonnenuntergang picknickten wir mit Blick über Rom. Espen und Anton verzweifelten an ihrer Aufgabe mit einem Laserpointer bis zum Petersdom zu leuchten. Dafür tranken sie dann aber den ganzen Eistee aus, sodass sich ein Klo-Notfall auf dem Rückweg anbahnte.
Mit Viva Colonia in der Metro verabschiedeten wir uns für heute von den Römern- denjenigen, die wir nervten, aber auch denen, die mitsangen, als Halleluja von Brings lief.

P.S. Sabine ist während der Papstaudienz aufgefallen, dass sie so alt ist, dass sie Espens Oma sein könnte.
P.P.S. Heute wurden Träume zerstört: Ins Pantheon kann es doch rein regnet.
P.P.P.S. Eine andere Gruppe aus unserem Haus ist heute morgen eine Stunde früher los gefahren als wir und kam erst nach uns auf dem Petersplatz an.
P.P.P.P.S. Danke, dass du bis hier gelesen hast!

(von den senilen Leitern)IMG-20181017-WA000920181017_18000320181017_124731-2Screenshot_20181017-225544IMG-20181017-WA0008

Dienstag

Heute sind wir sehr früh aufgestanden.
Als erstes besuchten wir den Petersdom und sind sportlich wie wir sind, bis nach ganz oben gegangen. Oben angekommen, haben wir die Aussicht genossen und Fotos gemacht.
Auf dem Weg zur Engelsburg, bekam jeder ein Eis und die Stimmung hebte sich.
Nicht nur die Engelsburg war interessant, sondern auch die Brücke mit den Engels Figuren, direkt vor der Burg.

Zwei interessante Fakten über die Engelsbrücke:
-Die Engelsburg wurde ursprünglich als Mausoleum errichtet.
-Sie ist mit dem über 700m langen überirdischen Gang, den „passetto“ direkt mit dem Vatikan verbunden

Nach der Besichtigung der Burg haben wir uns auf den Weg gemacht, um Mittag zu essen am Piazza Navona.
Mit Pasta und Pizza wurde jeder Hunger gestillt und frisch gestärkt ging es zurück zum Petersdom. Um dort an der Lichterprotestion in den vatikanischen Gärten teilzunehmen. Da durften wir ausnahmsweise mit allen 2500 Messdienern rein. Benedikt glaubte auch, dass ihm der Papst vorher aus einem Fenster winkte, aber wir sind alle sehr sicher, dass es nur der Bedienstete war, der einmal lüften wollte. Tobias tippt allerdings auf den Sohn des Papstes.

Abends am Haus angekommen gab es eine kleine Raubtier Fütterung. Alle sind fast satt geworden, bis auf Anton… der musste nach 5 Stücken einen Apfel essen.

Der Romfahrt zweiter Akt

I

G’wecket durch des Radios Klänge

Ermattet von der kurzen Nacht

Da sprang’n wir schon durch des Zuges Gänge

Hatten die Fenster aufgemacht

II

Alsbald erblickten dann das Meer

Fuhren weiter Richtung Rom

Die Stadt  zu sehen, erfreute gar sehr

Gepräget von des Peters Dom

III

Die Unterkunft in Rome dann

War sauber und g’pflegt gemacht

Auch wenn man nicht ins WLAN kann

Wir freun‘  uns auf kommend‘ Nacht.

IV

Aufg’macht zur Schreibmaschin‘

Mit dem Bus, doch ohne Bahn

Das Wetter gut, die Sonn‘, die schien

Voran, wir kamen auch nicht lahm.

V

Eine Eröffnungsmeß‘ wir feirt’n dann

Mit uns’rem Kardinale

2000 Menschen zu singen begann‘

Mit Wein und Hostien in der Schale

VI

Das Colosseum wir noch besichtigt‘ Nachts im Dunkelen

Wir beobachtet’n souvenirverkaufende Inderkultur

Deren Laserpointer überall hin funkelten

Auf uns’rem Heimweg, wir quälten uns durch der Stadt Infrastruktur.

 

 

 

 

 

Sardellen mit Dellen

Am heutig‘ Morgen begaben wir uns früh und unter Einfluss von verschiedenen koffeinhaltigen Getränken
an die S Bahn und den Bänken.
Die S-Bahn, rot, erschien am Gleise
Ließ Schmelzen unser Herzen Eise
(Unsre Reims sind richtig scheise)
Nach Wartezeit wir stiegen ein, um bald danach in Rom zu sein.
In Köln nun waren wir so g’schwind
Denn die S Bahn fuhr wie der Wind.
Wir stiegen in den Rom Express
Der nicht fuhr über Loch Ness
Wir fuhren über Bonn durchs Tal des Rheins
Gschmückt durch die Hänge güldenen Weins
Über Mainz, Eberbach und Neckarsheim
Fuhren wir „insch schwäbsch Ländle ‚hnein“
Im Zug die Stimmung war schon heiter
So fuhren nach Stuttgart weiter.
Die Diener aus den andren Gmeinden
Wussten sich nicht mit uns anzufeinden
So friedlich‘ Stimmung ward gwährt
Und der Zug der fährt und fährt

Am morgig‘ Tag, werden euch informieren wir
Wenn der Woelki hat spendiert ein lecker’s Bier

So hoffen euch gefallen mag, unser Eintrag Tag für Tag
Wir schreiben euch alsbalde wieder
Wenn g’sungen unserer Fahrten Lieder

Es grüßen euch in voller Blüte
Die Ministranten erster Güte

(Von Paul, Gereon, Stefan, Hannah, Lisa, Paulina)

P.S.: wir sind gerade kurz vor Innsbruck. 20181014_212837

Los geht’s!

20181013_165746

Heute haben wir mit der Aussendungsmesse unsere Wallfahrt begonnen. Morgen geht es dann vormittags in den Zug nach Rom.

Hier könnt ihr euch schon mal das offizielle Programm der Wallfahrt anschauen:

Sonntag, 14. Oktober 2018

Abfahrt der Sonderzüge und Busse im Laufe des (späten) Vormittags oder Mittags ab Köln

Montag, 15. Oktober 2018

Gegen Mittag Ankunft in Roma-Ostiense, Transfer zu den Unterkünften

17.30 Uhr: Eröffnungsmesse mit dem Kölner Erzbischof Rainer Kardinal Woelki in der Lateranbasilika

Dienstag, 16. Oktober 2018

tagsüber Zeit zur freien Verfügung

16.30 Uhr Treffen auf dem Petersplatz, Sicherheitskontrollen

18.00 Uhr Beginn der Lichterprozession und Abendgebet an der Lourdesgrotte in den Vatikanischen Gärten

Ende gegen 20.00 Uhr

Mittwoch, 17. Oktober 2018

am Vormittag: Papstaudienz auf dem Petersplatz

danach Zeit zur freien Verfügung

Donnerstag, 18. Oktober 2018

tagsüber Zeit zur freien Verfügung

16 Uhr Abschlussmesse mit Diözesanjugendseelsorger Pfr. Tobias Schwaderlapp in Sankt Paul vor den Mauern

anschließend Offenes Singen bis 18.30 Uhr

Freitag, 19. Oktober 2018

Abreise aus Rom

Samstag, 20. Oktober 2018

Ankunft in Köln